
Wieder eine ereignisreiche Woche hinter mir, voller schöner bleibender Erinnerungen, stressigen Anreisen und bindenden Gruppenerfahrungen.















Von Donnerstag Abend bis Sonntag Morgen haben wir, ungefähr 25 andere Austauschstudierende, einen Kurztrip nach Jeju gemacht. Wir haben uns überraschend viel Mühe bei der Planung gemacht und dementsprechend auch eine engen Zeitplan gehabt.
Am Donnerstag wurde angereist, im Hotel eingecheckt und was Essen gegangen. Der Samstag startet dann so, dass wir unseren geliehenen 9 Sitzer abgeholt haben und dann, erst mit der einer kleineren Gruppe, zu unserem ersten Stop dem Eoseungsaengak Trail gefahren sind. Aaron, unser Fahrer, gewöhnte sich dann doch ganz schnell a die doch etwas unterschiedlichen Straßenbedingungen von Korea. Der Trail wurde ohne richtiges Frühstück bestiegen, da wir unterschätzt hatten, dass es mitten in der Natur doch nicht überall diese praktischen Convenient Stores gibt. Nach einem sehr entspannten Aufstieg (es handelte sich um einen sehr hergerichteten Hike, dh. ein fester und klarer Weg nach oben) wurde auf dem Gipfel erstmal geruht, die Aussicht bewundert und ein kleiner ehemalig japanischer Bunker erkundet. Nach dem Abstieg hatte man dann knackige 2,3 km, 200 Höhenmeter ca 500 cal verbrannt, genug um danach 1 Gimbap (koreanisches “sushi”, viel mehr Füllung und schon besser eigentlich) ohne schlechtes Gewissen zu verspeisen. Danach wurde sich wieder ins Auto gesetzt, laut zur Musik gesungen und das Navi auf BEACH gestellt. Dort angekommen haben wir uns mit anderen bekannten Hanyang-Gesichtern vereint und endlich das salzige wunderschöne Wasser getestet. Dort hatte man paar Koreaner kennengelernt die einen dann wie immer übermütig auf ein paar Bierchen und Soju am Abend eingeladen haben. Kurze Sidestory: Miguel und ich haben eine Koreanerin massivst überfordert, indem wir sie nach einem Foto von uns gefragt haben, da wir beide aber gerade aus dem Wasser kamen, hatte keiner von uns ein Handy dabei. Sie fotografierte uns dann verdutzt mit ihrem Handy und wir gingen darauf hin ohne je die Fotos zu Gesicht zu bekommen. Was sie damit gemacht hat, werden wir wohl nie herausfinden. Am Strand wurde dann noch etwas Samba getanzt und dann glücklich und müde zurück zum Auto gewatschelt. Der Abendplan war ein Night Food Market, der bis auf weiteres komplett durchprobiert wurde, von brennenden Hummern, über Corndogs (nein kein richtiger Hund papa), bis hin zu Tintenfischbällen… Daraufhin wurde überaus satt die Bargegend erkundet, eine Photo-Booth ausgecheckt und am Ende ein Club besucht. Ein wirklich sehr schöner gelungener Tag(: Der nächste Tag startete dann etwas später und aufgrund von unkontrolliertem Alkoholkonsum (das Problem war nicht die Konsumenge, sondern das man erst nach Mitternacht angefangen hat bisschen zu trinken) am Tag davor, musst der Plan überarbeitet werden, da das Auto erst ab 14 Uhr ohne Bedenken benutzt werden durfte. Das heißt mit dem Uber zum nächsten Stop, der Seongsan Ilchul Marine Provincial Park im Osten von der Insel, dort wurden sich endlich Mandarinen gekauft und erstmal etwas zu koreanischer Folks Musik entspannt. Gefolgt von einem kleinen Hike auf den sich dort befinden komplett zugewucherten Eruption Crater, wunderschön und beeindruckend. Danach wurde sich in den Bus gesetzt und zur Stadt Seogwipo gefahren, die Fahrt glich eher einer Achterbahn fahrt als einer normalen Busfahrt. In Seogwipo mussten wir dann leider feststellen das hier sogar Wasserfälle Schließzeiten haben. Darauf hin wurde aber glücklicherweise und eher durch Zufall ein anderen, vielleicht sogar schönerer Wasserfall entdeckt. Daraufhin wurden wir endlich mit unserem Auto wieder vereint und sind dann, wär hätte es erwarten, zu einem weitern Wasserfall gefahren, hehe. Nach einer Stunde Suche des Eingangs zum Wasserfall hatten wir es dann geschafft und konnten diesen beleuchteten Wasserfall auch noch genießen. Im Anschluss wurde ein koreanisches Restaurant zum Abendessen aufgesucht, präferiert wär Seafood. Auf dem Weg zum Hotel wurde wieder Carpool Karaoke durchgeführt.

Desweitern wurde die Präsentation über shear stress gut bewältigt, die ersten Versuche in Geotechnik durchgeführt und der Koreanische Sprachkurs begonnen. Außerdem wurde sich mit Lars Bergmeyer, einem Auslandkoordinator der TU Darmstadt, getroffen und ihm Eindrücke von unseren ersten Wochen in Korea erzählt. Aber das beste, zweimal Essen auf den Nacken der TU Darmstadt, hehe.
mandatory Food-Wall:



